Nach der Diagnose eines Knochenbruchs muss der Arzt zunächst beurteilen, ob der Bruch

  • eine Fehlstellung aufweist
  • als stabil einzustufen ist
  • als instabil einzustufen ist

Ein stabiler Bruch bedeutet, dass sich die Knochenfragmente nach dem Bruch in ihrer Lage nicht mehr verändern. Instabile Brüche hingegen bewegen sich auch nach Anlegen einer Schiene noch weiter. So sacken gerade Handgelenksbrüche häufig noch im Gips weiter zusammen, weil die Knochen dem Zug von Bändern und Muskeln folgen.

Eine besondere Form der instabilen Brüche stellen Gelenkbrüche dar. Schon geringe Stufen in den Gelenkflächen, die durch solche Verschiebungen entstehen, führen zu schweren Funktionsbeeinträchtigungen. Es kommt zu einer nachfolgenden, unfallbedingten Verschleißerkrankung.

Die richtige Beurteilung eines Knochenbruchs ist eine besondere ärztliche Kunst. Im MedCenter ist immer ein Facharzt vor Ort, der über ausreichende Erfahrung verfügt.