Das Fußgewölbe

 
Der Fuß weist ein Längsgewölbe und ein Quergewölbe auf. Dadurch wird das Körper­gewicht hauptsächlich über die drei Punkte Ferse, Groß­zehenballen und Kleinzehen­ballen getragen. Die Fußgewölbe werden durch Muskulatur verspannt und durch Bänder aufrecht­erhalten.

Das Fußgewölbe ist für die einwandfreie Funktion des Fußes von großer Bedeutung. ­Einigen Erkrankungen des Fußes, wie Plattfuß, Senkfuß und Spreizfuß, liegt ein Absinken des Fußgewölbes zugrunde.


Die Fußsohle

 
Die Fußsohle besitzt einen Unterbau aus einem Fettkörper, der Stöße dämpft und eine polsternde Wirkung hat, dabei aber so stabil ausgebildet ist, dass er unter den beim Gehen einwirkenden Kräften nicht verrutschen kann. Durch diesen Fettkörper hindurch sind anatomische Gegebenheiten so gut wie nicht zu ertasten. Eine Ausnahme bilden die Mittelfußköpfchen der mittleren Strahlen.

Die Fußsohle lässt sich in folgende Bereiche unterteilen, die in einer Trittspur im Sand oder im Trittschaum-Abdruck eines Arztes zu erkennen sind:
Den Kontakt zum Boden hat nicht die gesamte Fußsohle. Im Bereich des Längs­gewölbes bzw. Fußinnenrandes liegt sie beim gesunden Fuß nicht auf. Das Körpergewicht wird von der Fußsohle zu unterschiedlichen Anteilen getragen. Den Hauptanteil des Körpergewichtes tragen die Ferse und der Fußballen. Den Rest übernehmen der Fußaußenrand, die Großzehe und die übrigen Zehen.