Morton-Metatarsalgie

Morton-Metatarsalgie

 
Zwischen der 3. und 4. Zehe, gelegentlich auch zwischen den anderen Kleinzehen, kommt es durch einen besonderen Verlauf von Nerven gehäuft zur Ausbildung eines schmerzhaften Nervenknotens.  


Symptome und Krankheitsverlauf

 
Typische Beschwerden sind Schmerzen des Vorfußes sowie der dritten und vierten Zehe, die beim Gehen insbesondere in engem Schuhwerk auftreten. Dagegen bestehen geringere oder gar keine Beschwerden beim Tragen von weiten Schuhen oder beim Barfußgehen. Im Verlauf der Erkrankung kann ein Taubheitsgefühl an den betroffenen Zehen auftreten. 


Behandlung

 
Die konservative Behandlung umfasst eine Injektionsbehandlung und die Versorgung mit speziellen Einlagen. Die chirurgische Behandlung besteht in der Freilegung und/oder Entfernung des Nervs und Nervenknotens. Es verbleibt damit meist eine Gefühlsminderung im Versorgungsgebiet der Zehen-Nerven. 


Nachbehandlung

 
Um ein Anschwellen des Fußes nach der Operation zu vermeiden und um eine rasche Wundheilung zu erreichen, sollte der Fuß in den ersten Tagen konsequent und für insgesamt 10 Tage überwiegend hochgelagert und geschont werden.
Die Belastung ist innerhalb der ersten Wochen noch schmerzhaft, gelegentlich auch länger.