Konservative Behandlungsmethoden an der Hüfte

Konservative (nicht-operative) Behandlungsmethoden

 
Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, die die Knorpel- und Knochenschäden zwar nicht beseitigen, die aber eine Operation hinauszögern und Beschwerden lindern können.

Durchblutungsfördernde Maßnahmen

Die einfachste und günstigste Art, die Durchblutung und den Stoffwechsel in Schwung zu bringen, sind Wechselduschen. Dabei wird der Körper abwechselnd mit warmem und danach kaltem Wasser abgeduscht. Das Ganze wird drei Mal wiederholt. Die Wechseldusche sollte mit dem kalten Strahl enden.

Bewegung stärkt die Muskulatur

Schmerzen führen dazu, dass man sich schont und sich weniger bewegt. Das kann gerade bei der Hüfte die Beschwerden verstärken. Denn durch die mangelnde Bewegung werden die Muskeln nicht mehr trainiert und es kommt zu Muskelschwund, der die Schmerzen zusätzlich verstärkt. Deshalb ist es bei einer Verschleißerkrankung sehr wichtig, dass die Muskeln und die Bewegungsabläufe trainiert werden.

Dehnung des Gelenks

Durch die Verschleißerkrankung verkrampfen und verkürzen sich die Muskeln, was zu zusätzlichen Schmerzen führen kann. In Therapiegruppen oder unter Anleitung im Fitnessstudio können Dehnungsübungen und vorsichtiger Zug – beispielsweise am Bein auf der betroffenen Seite – helfen, die Hüfte zu entlasten und die Verkrampfungen zu lösen.
Schwimmen und Bewegung im warmen Wasser sind ebenfalls gute Möglichkeiten, um den Schmerz zu bekämpfen. Denn durch den Auftrieb des Wassers werden die Gelenke nicht mehr durch das Gewicht des Körpers belastet.

Medikamentöse Behandlung

Durch die Hüftarthrose entstehen Schmerzen und Entzündungen, die jeweils medikamentös behandelt werden. Allerdings können auch Medikamente nicht unbegrenzt eingesetzt werden. Oft beeinträchtigen die Nebenwirkungen immer höherer Dosierungen die Patienten so stark, dass sie sich im Gesamtresultat nicht viel besser fühlen.