Sprechstunden für verletzte Kinder

Die Kindertraumatologie ist das Spezialgebiet von Dr. Ulrike Lex.
Dass viele Verletzungen bei Kindern spezielles orthopädisches und chirurgisches Know-how erfordern, weiß die dreifache Mutter aus eigener Eltern-Erfahrung.

Um sich regelmäßig fortzubilden, ist sie dem Verein "Li-La- Licht und Lachen für kranke Kinder" beigetreten. Dieser Verein bietet jedes Jahr mehrere spezielle Kongresse und Fortbildungen zum Thema an, seit 2012 sogar bei uns im MedCenter.


Warum eine spezielle Kindersprechstunde?

 
Unfälle bei Kindern sind nicht nur für die betroffenen Kinder, sondern auch für die Eltern eine besondere Stresssituation. Deswegen ist ein klares Behandlungskonzept wichtig, um erfolgreich zu therapieren.

Man muss sich mit dem Wachstum und dem Korrekturpotential des kindlichen Skeletts auskennen, denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.

Im MedCenter Bayreuth ist die erste Anlaufstelle fast immer unsere Notfallbehandlung. Der behandelnde Arzt dort weist die Kinder dann, wenn nötig, Dr. Lex zur weiteren Therapieplanung zu.


Was unterscheidet die Behandlung von Kindern und Erwachsenen?

 
Bei den meisten kindlichen Knochenbrüchen ist zum Beispiel eine konservative Therapie im Gips vollkommen ausreichend. Nur wenige Brüche muss man operieren, um Wachstumsstörungen oder Knochenfehlstellungen zu verhindern.

Röntgen sollte man nur, wenn unbedingt nötig, also unmittelbar nach der frischen Verletzung. Die Strahlenbelastung soll so gering wie möglich gehalten werden.


Stressfreie Behandlung für Kinder und Eltern

 
Alle Eltern sind, gerade bei Kleinkindern, besonders besorgt. Deshalb ist eine gute Aufklärung wichtig, um Vertrauen für die weitere Behandlung zu schaffen. Zum Beispiel gibt es beim Verhalten mit Gips oft Unsicherheiten, was die Kinder dürfen und was nicht.

Ganz wichtig ist, die Behandlung möglichst stressfrei zu gestalten. Deshalb setzt das MedCenter Livopan ein.
Diese neue Mischung aus Sauerstoff und Lachgas senkt das Schmerzempfinden, narkotisiert aber nicht. Die Kinder können zusehen, spüren aber kaum Schmerzen.  Das wiederum entspannt dann auch die Eltern ungemein.