Sehr oft wird die subakromiale Dekompression mit einer Lösung (Tenotomie) oder Versetzung (Tenodese) der langen Bizepssehne kombiniert, da diese Sehne im Bereich des Gelenkdurchgangs entzündet oder eingerissen ist.
Bei der Tenodese wird die Bizepssehne vom Pfannenoberrand abgelöst (roter Pfeil in der Illustration) und am Ausgang zum Schultergelenk in einem Knochenloch mit einer selbstauflösenden Schraube wieder fixiert (blauer Pfeil). Gegenüber der Tenotomie, also der Durchtrennung der Sehne, liegt der Vorteil der Tenodese lediglich im kosmetischen Aspekt.

Die subakromiale Dekompression ist eine Erweiterung des Schulterdachs, die zum Beispiel bei einem Impingement­-Syndrom notwendig ist. Dabei wird das Schulterdach von anhängenden knöchernen Spornen und Kanten befreit, um dem Oberarmkopf wieder eine freie Bewegung zu ermöglichen.

Die subakromiale Dekompression ist in der Schulterarthroskopie ein Basiseingriff, der bei fast allen Operationen notwendig ist.

Bei der Tenodese wird die Bizepssehne vom Pfannenoberrand abgelöst und am Ausgang zum Schultergelenk in einem Knochenloch mit einer selbstauflösenden Schraube wieder fixiert. Gegenüber der Tenotomie, also der Durchtrennung der Sehne, liegt der Vorteil der Tenodese lediglich im kosmetischen Aspekt.

Nachbehandlung

 
Bereits am 2. Tag nach der Operation wird mit Physiotherapie begonnen. Das Schulterkissen zur Stabilisierung des Gelenks soll höchstens 8 Tage getragen werden. Ist das Kissen abgenommen, sollte sofort aktiv und selbstständig bewegt werden. Nach 14 Tagen sollte der Arm die Horizontale erreichen können, nach 4-6 Wochen ist das Gelenk im Normalfall wieder frei beweglich.

Wurde bei dem Eingriff die Bizepssehne versetzt (Tenodese), sind in den ersten 6 Wochen Kraftanstrengungen mit Belastung über 5 kg Gewicht verboten. Ein Nachbehandlungsschema finden Sie hier...